Jahreshauptversammlung 2017

Auf ein aktives und erfolgreiches erstes Jahr seit der Vereinsgründung im Frühjahr 2016 blickte der Vorstand des Vereins „Dauernheimer Haus der Begegnung“ e. V. bei seiner ersten Jahreshauptversammlung in dem geplanten Dauernheimer Treffpunkt zurück, dem er seinen Namen verdankt: Dass der alte Feuerwehrstützpunkt in der Dorfmitte am Dauernheimer Kreuz einer neuen, kommunikativen und kulturellen Bestimmung zugeführt werden solle, stand nicht nur für die damalige Ortsvorsteherin Roswitha Petzold, sondern für viele andere Dorfbewohner schnell fest. Das Dauernheimer IKEK-Team, das sich mit Förderung durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung um Interkommunale Entwicklungskonzepte kümmert und zuletzt tragend für die Erneuerung der Felsenkellertüren im Ortskern verantwortlich zeichnete, hatte bereits im Januar 2016 eine umfangreiche Bürgerumfrage zum Thema „Haus der Begegnung“ durchgeführt. Diese erfuhr so vielfältige und positive Resonanz, dass man die Gründung eines Trägervereins anstrebte, wie Roswitha Petzold als heutige Vorsitzende des Gremiums in ihrem Jahresrückblick erläuterte.

Die Gründungsversammlung fand im April 2016 unter Teilnahme von 16 Personen statt, der amtierende Vorstand besteht neben Roswitha Petzold aus Jürgen Adam (stellvertretender Vorsitzender), Otmar Reimuth-Baß (Rechner), Ortsvorsteherin Marion Stroh (Schriftführerin) sowie den Beisitzern Helmut Müller, Matthias Kristen und Tina Rupprecht. Nach der Gründungsmitteilung an die Gemeinde, positiven Gesprächen mit Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel und der Aushandlung eines Nutzungsvertrages, der zunächst für 20 Jahre abgeschlossen werde und sich auf das Untergeschoss des Hauses erstrecke, sei man an die Grundreinigung der Räume gegangen. Danach habe man den großen Raum im Rahmen einer Erstausstattung mit gespendeten Tischen, Stühlen und einigen Regalen bestückt, erläuterte Petzold. Gleichzeitig habe man die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vorangetrieben, um die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins bekannt zu machen. „Diese sehen die Erhaltung und Betreuung des ehemaligen Dauernheimer Feuerwehrgerätehauses als kulturellen und sozialen Dorfmittelpunkt, die Förderung von Kultur und Kunst, die Förderung der Jugend- und Altenhilfe und die Förderung des bürgerlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke“ vor, so Petzold. Sie betonte zugleich, dass sich das Dauernheimer „Haus der Begegnung“ nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu den Angeboten von Kirche, Vereinen und Parteien sehe. Inzwischen sei der junge Verein auf 117 Mitglieder angewachsen, die Gemeindevertretung Ranstadt habe den Umbau des Hauses einstimmig befürwortet, die Baugenehmigung liege unter Berücksichtigung der Denkmalpflegeauflagen vor. Der Antrag auf Förderung als IKEK-Projekt durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung sei gestellt, nach dessen Genehmigung werde der Verein Genaueres über Zeitpunkt und Dauer des Umbaus mitteilen. Der Vorstand rechne noch für das Jahr 2017 mit dem Baubeginn, stellte Roswitha Petzold in Aussicht. Nach erfolgreicher Außendarstellung auf dem Erdbeerfest des Kulturvereins Dauernheim (siehe Foto oben), beim sommerlichen Radrennen durch die Kirchbergstraße und bei Besuchen der Lebenshilfe Wetterau habe das „Haus der Begegnung“ seine Bewährungsprobe bereits in seinem jetzigen Zustand erfolgreich absolviert und werde von der Bevölkerung gut angenommen.

Spiel- und Bastelstunden, Kursen zur Förderung der Kreativität, Vorträge, Ausstellungen und Lesungen, Bereithalten einer kostenlosen Bücherausleihe und eines öffentlichen Internetanschlusses sowie von Raum für Versammlungen und Treffen von Vereinen und sozialen Einrichtungen mit Platzmangel seien hier denkbar, skizzierte Petzold. Seit Januar finden bereits monatliche Spiele-Nachmittage für Senioren statt, an denen ab März jeden vierten Mittwoch im Monat auch Kinder des Dauernheimer Kindergartens teilnehmen. In Kooperation mit der Kita „Sonnenhügel“ sind neben der Beteiligung an den Spielenachmittagen, Angebote eines Kurses für das Babysitter-Diplom, eine Info-Reihe zum Thema „Großeltern heute“ und ein Frühlingsspaziergang mit musikalischem Gruß geplant. Darüber hinaus seien in 2017 wieder Ferienspiele für die Lebenshilfe Wetterau, ein Grillfest beim Radrennen im August sowie ein Keller-/Kelterfest im Herbst vorgesehen. Auch die Verbindung zur Mühlenmodellbauausstellung in der Weidgasse sei bereits erprobt worden, einige wenige Modelle könnten in Zukunft auch als Blickfang und Einladung zum Besuch im dann umgebauten „Haus der Begegnung“ ihren Platz finden.

Rechner Otmar Reimuth-Baß stellte anschließend an Petzolds Bericht einen ausgeglichen Vereinshaushalt vor, die Kassenprüferinnen Gisela Herzberger und Hilke Bertschy-Abele attestierten ihm eine einwandfreie Buchführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig gewährt wurde. Optimistisch auf das Umbaujahr 2017 blickend und mit einer gut gefüllten Helferliste, in der sich engagierte Mitglieder für kommende Vorhaben eingetragen hatten, ging die Jahreshauptversammlung zu Ende.

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